KI im Betrieb – Live-Weiterbildung für Mitarbeitende
192 Unterrichtseinheiten live per Videokonferenz, ein Praxisprojekt im eigenen Betrieb, Auftakt und Abschluss in Berlin. Weniger Werkzeugnamen, mehr Methode: prüfen, entscheiden, im Alltag anwenden.
Drei prüfbare Ergebnisse
1 · Analysieren
Die Teilnehmenden nehmen einen eigenen Arbeitsablauf auf, finden die Stellen, an denen Zeit verloren geht, und legen Ziel und Messgrößen fest.
2 · Bauen
Sie setzen den Ablauf mit KI-Unterstützung neu auf – als Prototyp, der Datenschutz und Betriebsregeln einhält.
3 · Bewerten
Sie messen Qualität und Zeitbedarf anhand vorher festgelegter Kriterien und stellen das Ergebnis der Geschäftsführung vor.
Zehn Blöcke
Jeder Block umfasst rund 19 Unterrichtseinheiten. Die Blöcke 8 bis 10 sind das Praxisprojekt im eigenen Betrieb.
1
KI-Grundlagen, Grenzen, Fehlerprüfung
Was Sprachmodelle können und was nicht; woran man Fehler erkennt; Regeln für den Umgang mit Kundendaten.
2
Arbeitstechniken mit Sprachmodellen
Aufgaben sauber beschreiben, Ergebnisse prüfen, Vorlagen bauen – mit den Werkzeugen, die im Betrieb erlaubt sind.
Informationen finden und belegen, lange Dokumente zusammenfassen, betriebliches Wissen zugänglich machen.
6
Automatisierung – soweit beruflich sinnvoll
Wiederkehrende Abläufe erkennen und mit einfachen Werkzeugen automatisieren; was man besser lässt.
7
Datenschutz, KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-Verordnung, Betriebsregeln
Was erlaubt ist, was dokumentiert werden muss, wie eine betriebliche KI-Regel aussieht.
8
Ablaufanalyse im eigenen Betrieb
Einen echten Arbeitsablauf aufnehmen, Engpässe finden, Ziel und Messgrößen festlegen.
9
Prototyp bauen und prüfen
Den Ablauf mit KI-Unterstützung neu aufsetzen, testen, Fehler und Datenschutz prüfen.
10
Bewertung, Präsentation, Zertifikat
Qualität und Zeitbedarf anhand der festgelegten Kriterien bewerten, Ergebnis vor der Geschäftsführung vorstellen.
Umfang und Zeit
192 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten = 144 Zeitstunden Live-Unterricht (Mindestumfang für die Förderung: mehr als 120 Stunden).
Zeitmodell A: 24 Wochen, ein Tag pro Woche (8 UE, 9:00–15:30 Uhr).
Zeitmodell B: 16 Wochen, zwei Halbtage pro Woche (je 6 UE).
Welches Modell wir anbieten, entscheiden wir mit den ersten Betrieben – beide stehen im Zulassungskonzept nur einmal.
Dazu bis zu zwei Stunden Übung pro Woche in der Arbeitszeit (dokumentiert, 48 Stunden in Modell A, 32 in Modell B).
Form und Nachweise
Live per Videokonferenz auf einer datenschutzkonformen Plattform; Kamera nach Absprache, keine Aufzeichnungen im Routinebetrieb.
Freiwilliger Kennenlerntermin und Abschlusspräsentation in Präsenz in Berlin.
Anwesenheit je Unterrichtseinheit, Login-Nachweis, Vertretungsregel, Nachholtermine – die Unterlagen, die Ihre Agentur für Arbeit sehen will.
Abschluss: Trägerzertifikat mit Lehrstoff und Stundenumfang plus Projektdossier.
Preis und Zulassung
Der Lehrgangspreis richtet sich nach dem Kostensatz, den die fachkundige Stelle im Zulassungsverfahren bestätigt. Wir kalkulieren derzeit mit 2.496 € je Teilnehmer (192 UE × 13,00 €, Orientierung am Bundes-Durchschnittskostensatz 2026 für Informatik-Spezialisten) – eine Rechenannahme, kein Angebot. Der verbindliche Preis wird mit der Zulassung veröffentlicht.
Träger- und Maßnahmezulassung nach AZAV sind in Vorbereitung. Bis zur Zulassung kann kein Antrag auf Förderung für diesen Kurs gestellt werden. Was Sie jetzt schon tun können: Erstgespräch führen, Freistellungsplan klären, Teilnehmende benennen – und bei Bedarf mit einem Firmenworkshop starten.